Unsere Leistungen im Überblick
Rehkitzrettung – Verantwortung mit Augen aus der Luft
Wenn im Frühjahr die Wiesen hoch stehen und die Mähsaison beginnt, schlägt für viele Rehkitze die gefährlichste Stunde ihres jungen Lebens. Ihrem Instinkt folgend, drücken sie sich regungslos ins Gras – ein wirksamer Schutz vor Fressfeinden, aber ein beinahe unsichtbares Risiko für den Landwirt auf der Maschine. Jedes Jahr fallen so unzählige Kitze der Mahd zum Opfer – ein vermeidbares Leid, wenn moderne Technik richtig eingesetzt wird.
Technik trifft Verantwortung
Mit der DJI Matrice 4TD und ihrer leistungsstarken Wärmebildkamera können die Flächen schon in den frühen Morgenstunden abgeflogen werden. Gerade dann sind die Temperaturunterschiede zwischen Tierkörper und Umgebung am größten und Kitze heben sich klar vom Hintergrund ab. Das ermöglicht es, sie punktgenau zu orten, ohne die Fläche selbst betreten zu müssen.
Sobald ein Kitz entdeckt ist, kommen die Helfer vor Ort ins Spiel: Sie bergen die Kitze vorsichtig und sichern sie in vorbereiteten Boxen, bis die Mahd abgeschlossen ist. Danach werden sie am Fundort wieder freigelassen – unverletzt und bereit für ein weiteres Stück Leben im Revier.
Mehr als nur Tierschutz
Die Rehkitzrettung ist nicht allein eine Frage des Mitgefühls. Sie ist auch eine rechtliche Verpflichtung: Das Tierschutzgesetz schreibt vor, vermeidbares Leid zu verhindern. Gleichzeitig schützt sie die Landwirtschaft selbst – denn gelangt Fallwild ins Futter, drohen Qualitätsverluste und gesundheitliche Probleme bei den Nutztieren.
Nicht zuletzt geht es um Vertrauen: Wer auf Drohnentechnik setzt, zeigt Verantwortung – gegenüber der Natur, der eigenen Bewirtschaftung und der Gesellschaft, die zunehmend Wert auf nachhaltige Landwirtschaft legt.
Gemeinsam stark
Rehkitzrettung ist Teamarbeit. Wir bringen die Technik in die Luft, Sie stellen die Flächen und Helfer zur Verfügung – und gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Mahd nicht zum Risiko für das Wild wird. Auf Wunsch können wir zusätzliche Helfer organisieren, damit die Bergung reibungslos abläuft.
Wildtiermonitoring – Den Wald mit neuen Augen sehen
Wer Wildtiere verstehen will, muss sie beobachten. Doch gerade im dichten Wald oder auf weiten Feldern ist es schwer, einen genauen Überblick zu gewinnen. Hier setzt die Drohne an: Sie eröffnet eine neue Perspektive, die es erlaubt, Bestände zu erfassen, Bewegungen nachzuvollziehen und Entwicklungen über längere Zeit zu dokumentieren – und das, ohne die Tiere unnötig zu stören.
Vom Feldhasen bis zum Rotwild
Mit der DJI Matrice 4TD und ihrer Wärmebildtechnik lassen sich unterschiedlichste Arten sicher detektieren – vom Kaninchen über Rehwild bis hin zum Rothirsch. Je nach Situation können sogar Merkmale wie Geschlecht oder Alter erkannt werden. Damit entsteht ein umfassendes Bild der Wilddichte, das sowohl für die Jagdplanung als auch für das forstliche Management von großem Wert ist.
Flächen im großen Maßstab
Je nach Witterung und Gelände können täglich mehrere hundert Hektar beflogen werden. Auch große Reviere oder Schadflächen lassen sich so effizient erfassen. Auf Wunsch können die Ergebnisse in interaktiven Karten dargestellt werden, die nicht nur die Fundorte, sondern auch Fotos der erfassten Tiere beinhalten.
Ein Werkzeug für Forschung und Praxis
Das Wildtiermonitoring per Drohne bietet Chancen weit über den jagdlichen Alltag hinaus:
- Seltene Arten wie Luchs oder Wolf können zuverlässig dokumentiert werden, um ihre Bestandsentwicklung zu begleiten.
- Neozoen wie Waschbär oder Nutria lassen sich aus der Luft leicht aufspüren und in ihrer Verbreitung einschätzen – eine wichtige Grundlage für das Management gebietsfremder Arten.
Ein besonderer Vorteil: Viele Wildarten reagieren kaum auf die Drohne, wenn sie in der passenden Höhe fliegt. So können Tiere über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, ohne dass ihr Verhalten wesentlich beeinflusst wird.
Ihr Nutzen
Ob für die Jagd, den Naturschutz oder die Forstwirtschaft – das Wildtiermonitoring liefert belastbare Daten, die Entscheidungen erleichtern und Managementmaßnahmen absichern. So wird aus einem Blick aus der Luft ein wertvolles Werkzeug für nachhaltiges Handeln am Boden.
Schwarzwildtaxierung und Fallwildsuche – Präzision gegen ASP
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist längst zu einer der größten Herausforderungen für Schwarzwildbestände geworden. Sie betrifft Haus- wie Wildschweine gleichermaßen und endet fast immer tödlich. Für Forst, Jagd und Landwirtschaft bedeutet das: frühzeitig handeln, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Fallwildsuche aus der Luft
Mit der DJI Matrice 4TD können große Flächen effizient und sicher abgesucht werden. Die Wärmebildkamera macht selbst Kadaver sichtbar, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen wären. Biologische Abbauprozesse erzeugen oft noch Wärme, sodass selbst verendetes Schwarzwild detektiert werden kann. Auf diese Weise gelingt es, Tiere auch in unübersichtlichem Gelände wie Brombeerbeständen, Sümpfen oder dichtem Unterholz zu finden – Orte also, an denen Schwarzwild sich besonders gerne aufhält.
Natürlich hat auch diese Methode Grenzen: Bei Frost oder sehr alten Kadavern wird die Wärmesignatur schwächer. Doch die Erfahrung zeigt, dass sich in den meisten Fällen auch unter schwierigen Bedingungen erfolgreiche Ergebnisse erzielen lassen.
Beobachten statt Beunruhigen
Ein besonderer Vorteil der Drohne ist, dass sie vom Schwarzwild kaum wahrgenommen wird. So können Tiere in Ruhe beobachtet werden – ohne Stress, ohne Einfluss auf ihr Verhalten. Mit der Kombination aus Wärmebild und optischem Zoom lassen sich sogar Details wie Atmung oder Bewegungsabläufe erkennen. Das eröffnet die Möglichkeit, Krankheitsanzeichen frühzeitig zu deuten.
Gleichzeitig können während der Befliegung wichtige Informationen wie Anzahl, Alters- und Geschlechterstruktur dokumentiert werden. Solche Daten sind unverzichtbar, wenn es darum geht, den Bestand einzuschätzen und wirksame Maßnahmen gegen die ASP einzuleiten.
Ihr Nutzen
- großflächige und effiziente Suche nach Fallwild
- sichere Datenbasis zur Schwarzwilddichte
- Dokumentation von Funden und Beständen in Kartenform
- Unterstützung bei der Eindämmung der ASP
So wird die Drohne zum unverzichtbaren Werkzeug – für den Schutz der Schwarzwildbestände, für die Gesundheit der Hausschweine und für die gesamte Jagd- und Landnutzungsgemeinschaft.
Borkenkäferkontrollen – dem Schädling einen Schritt voraus
Kaum ein Insekt hat unsere Wälder in den letzten Jahren so geprägt wie der Borkenkäfer. Besonders in trockenen Sommern können sich die winzigen Käfer explosionsartig vermehren und ganze Bestände gefährden. Wer hier rechtzeitig handelt, kann enorme Folgeschäden verhindern – und genau dabei kommt die Drohne ins Spiel.
Den Käfer frühzeitig erkennen
Mit der DJI Matrice 4TD ist es möglich, betroffene Flächen effizient aus der Luft zu kontrollieren. Statt mühsam große Waldstücke zu Fuß abzugehen, verschafft die Drohne in kurzer Zeit einen Überblick über hunderte Hektar. Durch hochauflösende Luftbilder lassen sich Verfärbungen in den Baumkronen erkennen, die auf einen Befall hindeuten. Auch wenn ganz frische Befälle noch nicht sichtbar sind, können befallene Einzelbäume oder kleine Herde sicher lokalisiert werden.
Präzision statt Zufall
Die Drohne liefert nicht nur Fotos, sondern auch exakte GPS-Koordinaten der betroffenen Bäume. So können sie anschließend gezielt aufgesucht und aufgearbeitet werden, ohne Zeit für flächiges Absuchen zu verlieren. Auf Wunsch werden die Funde zusätzlich in einer interaktiven Karte dokumentiert – übersichtlich und individuell anpassbar.
Effektiv in Fläche und Zeit
Ein einziger Aufstieg genügt oft, um mehrere hundert Meter Umkreis abzusuchen. Dadurch lassen sich auch große Waldbesitze in kurzer Zeit kontrollieren. Die gewonnene Zeit kann in die eigentliche Aufarbeitung fließen – ein entscheidender Vorteil, wenn es darum geht, den Käferbefall einzudämmen, bevor er sich weiter ausbreitet.
Ihr Nutzen
- Schnelle und großflächige Erfassung von Befallsherden
- Exakte Koordinaten für die zielgerichtete Aufarbeitung
- Zeit- und Kostenersparnis gegenüber reinen Bodenkontrollen
- Individuelle Dokumentation mit Kartenmaterial und Bilddaten
- Vorbeugung von Folgeschäden durch rechtzeitiges Eingreifen
So wird aus moderner Drohnentechnik ein wirkungsvolles Werkzeug im Kampf gegen den Borkenkäfer – und aus dem Blick von oben ein echter Beitrag zum Erhalt unserer Wälder.
Luftbilder & Orthofotos – den Überblick von oben behalten
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und ein Luftbild erzählt die ganze Geschichte einer Fläche. Ob Wald, Feld oder Objekt: Mit aktuellen und hochaufgelösten Orthofotos lassen sich Strukturen erkennen, Veränderungen dokumentieren und Planungen präzise vorbereiten.
Aktuell und hochauflösend
Frei verfügbare Luftbilder sind oft mehrere Jahre alt und in ihrer Auflösung begrenzt. Für viele Fragestellungen reicht das nicht aus. Mit der DJI Matrice 4TD können Flächen in kürzester Zeit beflogen und Luftbilder erstellt werden, die eine Bodenauflösung im Zentimeterbereich erreichen. So entstehen Aufnahmen, die nicht nur detailreicher, sondern vor allem tagaktuell sind.
Flexibel einsetzbar
Die erzeugten Luftbilder können in unterschiedlichsten Bereichen genutzt werden – sei es zur Vorbereitung einer Wiederaufforstung, zur Dokumentation von Schadereignissen, zur Abgrenzung von Beständen oder als Grundlage für Baumkataster. Auch landwirtschaftliche Betriebe profitieren von einem präzisen Überblick über ihre Flächen.
Digitale Weiterverarbeitung
Die Daten werden in gängigen Formaten wie GeoTIFF bereitgestellt und lassen sich problemlos in GIS-Systeme einbinden. Auf Wunsch können die Orthofotos auch über eine interaktive Karte zur Verfügung gestellt werden.
Ihr Nutzen
- Hochaufgelöste Luftbilder mit einer Genauigkeit im Zentimeterbereich
- Schnelle Bereitstellung der Daten, meist innerhalb weniger Tage
- Individuelle Formate für GIS, Planung und Dokumentation
- Breites Einsatzspektrum in Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Objektkartierung
- Aktualität statt Archivdaten – direkte Entscheidungsgrundlagen auf dem neuesten Stand
So werden aus Drohnenflügen nicht nur Bilder, sondern verlässliche Werkzeuge für Planung und Praxis.
Jagdbegleitung – Technik als Unterstützung, nicht als Ersatz
Jagd bedeutet Verantwortung – gegenüber dem Wild, den Hunden und den Menschen, die gemeinsam im Revier arbeiten. Mit der Drohne bieten wir eine Unterstützung an, die Planung und Nachbereitung erleichtert, ohne dabei in die eigentliche Jagdausübung einzugreifen.
Planung von Drückjagden
Vor einer Drückjagd ist es entscheidend, das Gelände und die Wildbestände möglichst genau zu kennen. Durch vorherige Befliegungen lassen sich Bewegungsräume und Einstände des Wildes aufzeigen. So können Schützenstände gezielter ausgewählt und Treiben sinnvoll vorbereitet werden. Das sorgt nicht nur für mehr Jagderfolg, sondern auch für mehr Sicherheit.
Unterstützung bei Nachsuchen
Nach einer Gesellschaftsjagd gehört die Nachsuche zu den wichtigsten, aber auch schwierigsten Aufgaben. Mit der Wärmebildkamera der DJI Matrice 4TD können Flächen schnell überprüft und mögliche Stücke lokalisiert werden. Dabei ist es uns besonders wichtig zu betonen: Die eigentliche Arbeit leisten die Hundeführer vor Ort. Ihre Hunde sind unersetzlich, wenn es darum geht, Wild aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Die Drohne unterstützt dabei lediglich, indem sie Anhaltspunkte liefert und die Suche effizienter macht.
Waidgerechtigkeit an erster Stelle
Während der Jagd selbst wird die Drohne nicht eingesetzt. Das ist für uns ein Grundsatz – aus Respekt vor dem Wild und im Sinne der Waidgerechtigkeit. Die Technik kommt ausschließlich bei der Vorbereitung und Nachsuche zum Einsatz.
Ihr Nutzen
- Gezielte Planung von Drückjagden durch vorherige Befliegungen
- Effiziente Nachsuche dank punktgenauer Wärmebild-Ortung
- Unterstützung der Hundeführer, ohne ihre Arbeit zu ersetzen
- Mehr Sicherheit für Jägerinnen, Jäger und Hunde durch bessere Übersicht
- Waidgerechtes Vorgehen, da während der Jagd keine Drohne eingesetzt wird
So verbindet WaidWatcher jagdliche Tradition mit moderner Technik – verantwortungsvoll, praxisnah und immer mit dem Blick für das Wesentliche: den respektvollen Umgang mit dem Wild.
Analyse von Wald- und Wildschäden
Stürme, Brände, Insektenbefall oder Wildschäden auf Feldern – unsere Wälder und Kulturlandschaften sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, Schäden frühzeitig zu erkennen, exakt zu vermessen und zuverlässig zu dokumentieren. Mit der Drohne bieten wir eine moderne und präzise Möglichkeit, Schäden aus der Luft sichtbar zu machen und eine objektive Grundlage für Entscheidungen zu schaffen.
Waldschäden erfassen
Im Wald zeigen sich Schäden oft erst spät oder sind vom Boden nur schwer einzuschätzen. Mit der DJI Matrice 4TD lassen sich Flächen großräumig und effizient kontrollieren.
- Borkenkäferbefall kann durch Farbveränderungen in den Kronen sichtbar gemacht werden.
- Windwürfe werden klar abgegrenzt und vermessen, sodass das Ausmaß schnell erfasst werden kann.
- Auch Waldbrandflächen können aus der Luft exakt dokumentiert werden, um Folgemaßnahmen zu planen oder Schäden für Versicherungen festzuhalten.
Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen
Neben dem Wald leiden auch Felder und Kulturen regelmäßig unter Wildschäden. Besonders Schwarzwild hinterlässt deutliche Spuren, die mit der Drohne zuverlässig erfasst werden können. Aus den Luftbildern entsteht eine präzise Schadenskartierung, die das Ausmaß objektiv darstellt – eine wichtige Grundlage für eine faire Regulierung zwischen Landwirt und Jagdpächter.
Flexible Datenauswertung
Die erfassten Schäden werden auf Wunsch in hochaufgelösten Orthofotos oder interaktiven Karten dargestellt. So entsteht nicht nur eine bildliche Dokumentation, sondern auch eine Datenbasis, die direkt in forstliche oder landwirtschaftliche Planungen einfließen kann.
Ihr Nutzen
- Exakte Vermessung von Schadflächen im Wald (Borkenkäfer, Windwurf, Waldbrand)
- Präzise Dokumentation von Wildschäden auf Feldern und Wiesen
- Objektive Entscheidungsgrundlage für Waldbesitzer, Landwirte und Jagdpächter
- Schnelle und großflächige Erfassung ohne langwierige Begehungen
- Individuelle Datenaufbereitung in Form von Karten, Orthofotos und Berichten
So wird moderne Drohnentechnik zum Schlüssel, um Schäden nicht nur sichtbar, sondern auch messbar zu machen – und um auf dieser Basis kluge Entscheidungen für Wald und Feld zu treffen.
